Oberliga Süd
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nordstadtapache
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#31
27.05.2016, 08:54

Zitat:Schon eine Zehner-Liga wäre schwierig gewesen. Aber eine Oberliga mit nur neun Teams war für mich immer unvorstellbar
überlegen http://www.pointstreak.com/prostats/stan...sonid=7773
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ernie
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#32
27.05.2016, 09:06

Oberliga Nord 2008/2009 nur 7 Teams
Oberliga Nord 2012/2013 nur 7 Teams
Oberliga Nord 2013/2014 nur 9 Teams
Oberliga Nord 2013/2014 nur 9 Teams

Das Gejammere kann man als Nordligist irgendwie nicht mehr hören. Natürlich ist es mehr als unglücklich das man zu wenig Vereine hat. Aber wenn man jetzt dem Norden eventuell noch Zugpferde wie Leipzig, Halle, Erfurt wegnehmen würde, kann man die Uhr danach stellen das hier auch die Hälfte wegbricht. Wenn der Aufsteiger in die Oberliga Süd den Aufstieg schon verweigert stimmt hier auch das System ganz einfach nicht. Hier sollte man den oder die Schuldigen ausmachen. Gerade im Süden kann es doch nicht mehr Fahrtkosten verursachen ob man nun in der dritten oder vierten Liga spielt. Dann muss man halt als Aufsteiger eine Saison lang auch mal ordentlich einstecken können.

Das ganze System krankt ganz einfach. Ich bin aber wirklich froh, dass wir hier im Norden momentan endlich mal eine vernünftige Liga haben.
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Thompson
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#33
27.05.2016, 09:54

Wie Ernie schon schrieb ist das Problem ganz einfach das ganze System. Regelmäßige Pleiten von Clubs plus ungeregelter sportlicher Auf- und Abstieg sorgen für völlige Planungsunsicherheit von der obersten bis zur untersten Liga. Ist leider seit Jahren so und wird vom DEB nicht richtig bekämpft bzw. der DEL/DEL2 wird zuviel Macht zugestanden.

Ich denke die Süd-Liga findet schon irgendeine Lösung. Vereine zur Auswahl hat es da genug. Und wenn sie aus dem Ausland Vereine mitspielen lassen wäre das auch sehr interessant, hat in Nord mit Tilburg doch auch gut geklappt.

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nordstadtapache
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#34
27.05.2016, 10:22

Speziell im Süden gibt es ja sogar einen halbwegs gesunden Unterbau. Da gibt es etliche Bayernliga-Clubs die professioneller aufgestellt sind als so mancher OL-Nord-Verein. Angeblich wollen manche von denen sogar hoch, bekommen aber vom BEV keine Freigabe. Da müsste man vielleicht mal einen gleitenden Auf- und Abstieg aushandeln...
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bm_tie
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#35
27.05.2016, 10:27

(27.05.2016, 09:06)ernie schrieb: Oberliga Nord 2008/2009 nur 7 Teams
Oberliga Nord 2012/2013 nur 7 Teams
Oberliga Nord 2013/2014 nur 9  Teams
Oberliga Nord 2013/2014 nur 9 Teams

Das Gejammere kann man als Nordligist irgendwie nicht mehr hören. Natürlich ist es mehr als unglücklich das man zu wenig Vereine hat. Aber wenn man jetzt dem Norden eventuell noch Zugpferde wie Leipzig, Halle, Erfurt wegnehmen würde, kann man die Uhr danach stellen das hier auch die Hälfte wegbricht. Wenn der Aufsteiger in die Oberliga Süd den Aufstieg schon verweigert stimmt hier auch das System ganz einfach nicht. Hier sollte man den oder die Schuldigen ausmachen. Gerade im Süden kann es doch nicht mehr Fahrtkosten verursachen ob man nun in der dritten oder vierten Liga spielt. Dann muss man halt als Aufsteiger eine Saison lang auch mal ordentlich einstecken können.

Das ganze System krankt ganz einfach. Ich bin aber wirklich froh, dass wir hier im Norden momentan endlich mal eine vernünftige Liga haben.

Das Gejammere kann man nicht mehr hören ? Doch, ich geniesse es in vollen Zügen, jedes mal wieder ...

Was die Geografie betrifft ... sicher liegen einige Spielorte eng zusammen und erfordern wenig Zeitaufwand und Reisekosten, bei etlichen Kombinationen ist das aber nicht der Fall, da zieht es sich wie Kaugummi. Je nach Standort eines Bayernligisten ist es schon ein Unterschied, ob er jede Woche in den wilden Osten muss, wo die Oberliga tobt, oder in der Nähe der beschaulichen Bergwelt bleiben kann.

Fazit ... das mit dem Aufwand kann man so oder so sehen, und wenn davon die Aufstiegswilligkeit abhängen sollte, dann hätte ich für einige Verständnis, für Andere nicht. Ich glaube aber nicht, daß das alleine der Grund ist.

Was Eishockey, Schafskopf oder Eisstockschiessen betrifft, ist - speziell bei den bayrischen Fremdsprachlern - eine gewisse Grundarroganz genetisch bedingt, die Bayern sind definitiv die Einzigen, die Hockey spielen können und deren (traditionellen) Spielorte haben den Status einer denkmalgeschützen gotischen Kathedrale. Bedauerlicherweise gibt es auch noch Hockey in anderen Regionen, aber das sind alles Nichtsversteher.

Das hier an dieser Stelle Realität und Anspruch die Grätsche machen, ist nun furchtbar böse und Schuld ist das System; im Übrigen ein ganz normales System wie in jeder anderen Sportart auch. Das System funktioniert, es gibt eine DEL2 über die sich niemand ernsthaft beschwert, es gibt nach etlichen Jahren eine OL-Nord, die endlich mal funktioniert (und die richtig gut ist) und es gibt den Süden, da funktioniert nichts, obwohl sie sich über beide Südligen gesehen mit Mannschaften totschmeissen können.

Damit die eigene selbstgestaltete Party weiterhin funktioniert, denkt man nun an Importe, egal, ob eine OL-Nord damit wirtschaftlich geschwächt wird, oder gar an Auslandsimporte; im umgekehrten Fall, also eine OL-Nord mit Südvereinen zu pimpen, wäre man ob der Unverschämtheit völlig fassungslos.

Mein Fazit ... jeder kriegt irgendwann das was er verdient und da spielt es auch keine Rolle, ob die Zuschauer in Landshut, Tölz oder Peiting nett sind oder nicht oder wir alle Eishockeyfans sind. Solidarität bekommt man dann, wenn man selber solidarisch ist, und das war der Süden nie und er wird es auch nie werden.
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trepmis
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#36
27.05.2016, 11:55

Gab es da nicht mal Zeiten, als man eine eingleisige OL machte, weil der Norden nicht genügend Vereine für eine eigene Staffel hatte ?
Da musste der Süden auch des Öfteren in saure Äpfel beißen.
Ich weiß nicht mehr genau wann das war, aber im Hinterkopf hab ich da was. Ist allerdings schon länger her als manches Erinnerungsvermögen es scheinbar behält.
Und Aufstiegsverzichter gibt es ja diese Saison aus der Regionalliga auch einige.

Abgesehen davon halte ich es auch nicht für gut, Ostvereine in den Süden zu schieben.
Die Sollten das mit der Anzahl an vorhanden Vereinen in OL-Süd, BEL und LL eigentlich selber in den Griff bekommen.
Die Frage ist nur wie schnell kommen sich Bundes- und Landesverband der Sache willen näher.
Mit Kompromissbereitschaft ist vieles möglich.
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DaRoss
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#37
27.05.2016, 12:07

Aber es ist auch sehr fraglich, ob denn ein Team aus der Bayernliga sich den Schritt in die Oberliga Süd auch zumutet.
Im großen und ganzen haben die schon seit 2 Monaten Planungssicherheit für "ihre" Ligen und da möchte doch kein Team aufrücken, um dann sehr Wahrscheinlich als Punkteliferant zu fungieren. Zumal man den Kader erneut überdenken muss und zusätzliche Spieler brauch.
hannoverfallen
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trepmis
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#38
27.05.2016, 12:23

Gehen wir mal davon aus, dass Regensburg noch in die DEL2 kommt, dann sind die Ligenstärksten Mannschaften schon mal weg.
Soweit ich das von Freunden mitbekommen habe, sind die Teams aus Waldkraiburg, Höchstadt, Lindau oder auch Memmingen durchaus in der Lage mit den unteren Vereinen der OL Nord mitzuhalten, eher etwas stärker. Es fehlt letzlich der 2. Kontingentspieler und der ein oder andere junge Wilde.
Das ganze Leistungsgefüge würde sich wieder etwas angleichen und spätere Aufstiege könnten von den Bayernligisten besser realisiert werden. 
Memmingen z.B. in der Bayernliga mit einem Zuschauerschnitt von ich glaube über 1500.
Uns sind wir mal ehrlich, auch hier in der OL Nord haben wir unterschiede wie Tag und Nacht, Crocos vs. Duisburg oder Herne, z.B.
Und dennoch war es ein sehr spannende und schöne Saison.
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DaRoss
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#39
27.05.2016, 12:32

Es soll aber auch Teams geben, die wollen zwar eine gut gefüllte Halle, oder auch Freiluftarena, nur eben nicht aufsteigen.
Was auch unter bestimmten Gesichtspunkten absolut verständlich ist. Das fängt doch schon bei der Saisonplanung an.
Man kann mit einer sportlich schlechten Saison und bei einer Pleiten, Pech und Pannenserie die Vereinsarbeit der letzten Jahre vor die Wand setzen.
hannoverfallen
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bm_tie
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#40
27.05.2016, 13:47

(27.05.2016, 11:55)trepmis schrieb: Gab es da nicht mal Zeiten, als man eine eingleisige OL machte, weil der Norden nicht genügend Vereine für eine eigene Staffel hatte ?
Da musste der Süden auch des Öfteren in saure Äpfel beißen.
Ich weiß nicht mehr genau wann das war, aber im Hinterkopf hab ich da was. Ist allerdings schon länger her als manches Erinnerungsvermögen es scheinbar behält.
Das ist noch nicht mal so lange her, hat aber nichts mit der derzeitigen Situation zu tun; 

Der Süden (ein Großteil davon ist Bayern) hat eine durchgängige Struktur von unten nach oben und das ist schön so; nur kann man keine ausreichend besetzte Oberliga auf die Beine stellen, denn von ausreichend konnte auch letzte Saison schon keine Rede sein. In der Not frisst der Teufel Fliegen und da kommt der Osten ins Spiel, trotz ausreichend spielfähiger Mannschaften in der Region. Da sehe ich den Unterschied, der damals zu der eingleisigen Liga geführt hat, hier sind genug Mannschaften vorhanden, sie wollen nur nicht.

Bevor man Mannschaften aus anderen funktionierenden Gebilden importiert, sollte man eine Lösung suchen, die dem Selbstverständnis des Mutterlandes des deutschen Eishockeys entspricht; z.B. aus der Bayerliga und den Restbeständen der Oberliga eine Liga machen, in zwei Regionalgruppen vielleicht und nach welchem Modus auch immer.

Aufstiegsverweigerer gibts auch im Norden, keine Frage - nur einen Nord-Regionalligisten mit einem Bayernligisten zu vergleichen ... auf die Idee würden nicht mal die Bayern kommen.
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