Vor 6 Stunden
Sorry, aber um hier mal ein wenig Licht ans Fahrrad zu bringen: Ein Fan ist nicht gleich ein Fan. Ein Fan ist Teil einer Nutzergruppe, genau wie bei einer Multifunktionsarena ein Konzertbesucher. Diese Differenzierung ist entscheidend.
Wenn ich als Planungsbüro den Auftrag bekomme, ein solches Projekt zu planen, zu betreuen und gegebenenfalls auch umzusetzen, habe ich ein elementares Interesse daran, dass sich die Nutzer in der Halle wohlfühlen. Damit ist ausdrücklich nicht „das Büro von nebenan“ gemeint, sondern spezialisierte Planungsbüros mit entsprechender Erfahrung. Planung funktioniert zudem nie isoliert. Ich kann keine Küche planen oder bemaßen, wenn ich nicht weiß, was beispielsweise für die Abluft vorgesehen ist. Genau so verhält es sich auch bei einem Stadion. Einzelne Themen greifen ineinander und sind voneinander abhängig.
Vor diesem Hintergrund ist es mehr als fahrlässig zu glauben, dass eine Einbindung der Nutzer keinen Sinn macht. Im Gegenteil: Es ist zwingend notwendig, eine Arbeitsgruppe aus unterschiedlichen Fanlagern zusammenzustellen. Diese Gruppe soll beraten, nicht entscheiden. Ihre Aufgabe ist es, Anforderungen, Probleme und Nutzungsrealitäten einzubringen. Gleichzeitig haben diese Personen eine wichtige zweite Funktion: Sie sind Multiplikatoren. Entscheidungen können so besser nachvollzogen, eingeordnet und im Zweifel auch nach außen erklärt werden. Genau das fehlt oft in solchen Projekten.
Zum Zeitplan muss man ebenfalls klar sagen: Wir können aktuell nur hoffen, dass uns mit der bestehenden Halle nicht das gleiche Schicksal ereilt wie Duisburg in diesem Jahr. Wer sich die Situation dort anschaut, erkennt sehr schnell, wie kritisch so etwas werden kann. Hier muss man schon vieles ausblenden, um nicht zu sehen, dass zahlreiche Punkte, wie sie hier aktuell bestehen, so durch einen Behörden heute nicht mehr akzeptiert würden.
Wenn ich als Planungsbüro den Auftrag bekomme, ein solches Projekt zu planen, zu betreuen und gegebenenfalls auch umzusetzen, habe ich ein elementares Interesse daran, dass sich die Nutzer in der Halle wohlfühlen. Damit ist ausdrücklich nicht „das Büro von nebenan“ gemeint, sondern spezialisierte Planungsbüros mit entsprechender Erfahrung. Planung funktioniert zudem nie isoliert. Ich kann keine Küche planen oder bemaßen, wenn ich nicht weiß, was beispielsweise für die Abluft vorgesehen ist. Genau so verhält es sich auch bei einem Stadion. Einzelne Themen greifen ineinander und sind voneinander abhängig.
Vor diesem Hintergrund ist es mehr als fahrlässig zu glauben, dass eine Einbindung der Nutzer keinen Sinn macht. Im Gegenteil: Es ist zwingend notwendig, eine Arbeitsgruppe aus unterschiedlichen Fanlagern zusammenzustellen. Diese Gruppe soll beraten, nicht entscheiden. Ihre Aufgabe ist es, Anforderungen, Probleme und Nutzungsrealitäten einzubringen. Gleichzeitig haben diese Personen eine wichtige zweite Funktion: Sie sind Multiplikatoren. Entscheidungen können so besser nachvollzogen, eingeordnet und im Zweifel auch nach außen erklärt werden. Genau das fehlt oft in solchen Projekten.
Zum Zeitplan muss man ebenfalls klar sagen: Wir können aktuell nur hoffen, dass uns mit der bestehenden Halle nicht das gleiche Schicksal ereilt wie Duisburg in diesem Jahr. Wer sich die Situation dort anschaut, erkennt sehr schnell, wie kritisch so etwas werden kann. Hier muss man schon vieles ausblenden, um nicht zu sehen, dass zahlreiche Punkte, wie sie hier aktuell bestehen, so durch einen Behörden heute nicht mehr akzeptiert würden.


