29.12.2013, 13:16
(29.12.2013, 13:07)DaRoss schrieb: @NYRangers,
wenn man bewußt diesen Satz streicht,
"Bestimmt weil die Einstellung der Spieler nicht passt, die haben dann wohl über den Sommer vergessen wie man Eishockey spielt."
Dann könnte man das so sehen. Nur man kann einfach nicht ignorieren, das die Jungs nicht das leisten, was sie können und das wird wohl Gründe haben.
Immer wenn ich in Hannover bin, fühle ich mich richtig wohl. Es gibt lecker Essen, man kann prima einkaufen und für ein frisches Herri ist es nie zu spät oder zu früh. Von daher liegt es wohl nicht an den Lebensbedingungen.
Und auch wenn der Vergleich zu 96 schwer fällt, aber die Jungs haben auch über 2 Jahre gezeigt das sie es besser können, nur hat der Weggang von Schmadtke und der dadurch gewonnene Machtkampf von Slomka Spuren im Team hinterlassen.
Man muss doch kein Genie sein um schnell festzustellen, dass das spielerische Moment, besonders beim Eishockey, ganz eng mit der sportlichen Führung verbunden ist.
Bereits in der letzten Saison ist mir diese extrem defensive Einstellung auf den Sack gegangen, das war kein Eishockey, das war Schach und mir ist ein 7:4 lieber als ein 1:0 in der Verlängerung.
Das ist heutzutage aber eine Entwicklung im Eishockey, die Trainer wollen lieber hinten weniger Gegentore sehen als eigene Tore zu schießen. Damit ist Piwi in prominenter Gesellschaft. Ich habe gestern das Spiel Genf gegen ZSKA Moskau beim Spengler Cup auf Eurosport 2 gesehen. Was hatte der Trainer der Russen wie einen dicken Hals, weil sein Team Chancen des Gegners und auch drei Gegentore in der regulären Spielzeit zugelassen hat. Ich finde, das macht doch den Reiz des Eishockey aus, wenn ein Team aus einem 1:3 Rückstand im letzten Drittel noch ein 3:3 macht und dann auch noch 4:3 gewinnt in der Overtime. Den Zuschauern in der Halle, am TV und auch den Reportern hat es gefallen, nur das interessiert die Trainer nicht, hier heißt die Maxime: aus einer gesicherten Abwehr zum Erfolg kommen, lieber ein 3:2 als ein 6:5.

