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Kader 26/27
Ja, die letzte Saison war doch unter dem Strich gut.
3 Derbysiege
3 Platz ( beste Platzierung seit vielen Jahren), knapp am 2 Platz vorbei, ok das war doof
Erste Play Off Runde überstanden

Also so schlecht waren die Einschätzungen jetzt nicht.

Das einzige was traurig war, ist die Trainerentlassung. Ist auch nichts irgendwie durchgesickert,
Warum Joly entlassen wurde.

Und da ein Zitat von mir stammt.
Die Körperlichkeit, die ich im letzten Jahr gelobt habe, fehlt mir dieses Jahr, auch das habe ich schon geschrieben. Trotzdem scheinen da ein paar gute Verpflichtungen dabei zu sein.

Und es macht doch auch Spaß, vor der Saison ein bisschen zu “Fachsimpeln”. Genau dafür ist ein Forum doch da.
Das man da auch mal daneben liegt, hat der Berthold schon erkannt.Gab es anscheinend früher schon…
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(Gestern, 20:09)GuinnessGunnar schrieb: Och ja, ich könnte hier lachen. Grad mal in 25/26 geschaut

"Der Kader sieht durchdacht aus.
Da wird man sich bei der Verpflichtung der Kontis hoffentlich genau überlegt haben wen man holt.
Denke, dass man deren Vorgeschichten nicht außer acht gelassen haben.
Und eine Garantie gibt es bei keinem.
Wenn alles passt, kann das eine super Saison werden."

" Aber ich habe auch in gutes Gefühl. Das wirkt sehr durchdacht und wir haben definitiv mehr Körper in der Mannschaft.
Und ich glaube wir haben auch ein paar Typen mehr in der Mannschaft die unbedingt gewinnen wollen.
Dazu haben wir auch Tiefe im Kader. Auch ein wichtiger Faktor über die Saison.
Wenn diese Mannschaft ins Rollen kommt, dann haben wir eine Chance auf den Aufstieg! Ich weiß ist noch nicht in bisschen früh, aber ich bin echt heiß auf die Neue Saison.
Von mir aus kann es jetzt losgehen……."

"Voralllem hätten die angesprochenen Spieler auch alle die Qualität in der Liga richtig abzuliefern. Wenn der Zug in´s Rollen kommt, dann kann da eine positive Dynamik entstehen. Sind diese Spieler fit, würden fast alle anderen Vereine (abgesehen von der Nachbarschaft) solche Kaliber auch mit Kusshand nehmen.

Mir gefällt aber vorallem auch die Mischung an Spielern die sich kurz vor oder noch in der Prime befinden, und den erfahrenen Spielern die vorrangehen können. Ich bin ebenso gespannt wie sich die körperlich robuste komponente im Spielsystem findet. Es ist einfach ein Plan zu erkennen, alle Spieler haben gewisse Vorraussetzungen die Sie unter Joly mitbringen müssen.

Auch die fünf Vorbereitungsspiele auf eigenem Eis werden kein Zufall sein. Ich tippe, man möchte sich hier mit dem Team auf die kleine Eisfläche konzentrieren.

Da der neue Sturm sich quasi komplett finden muss, sollte man ihnen dafür aber auch etwas Zeit geben und sich anfangs in Geduld üben."

Nach 24/25 hab ich nicht geschaut, war aber bestimmt ähnlich.

Mir fällt da nur Brecht ein:

Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch’nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.
Denn für dieses Leben
Ist der Mensch nicht schlecht genug.
Doch sein höhres Streben
Ist ein schöner Zug.
B. Brecht hatten wir hier wohl auch noch nicht (oft). Alleine schon für diesen Ausflug in die Hochkultur:  Applaudieren Applaudieren
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Dieses Vorab Philosophieren macht ja schon Spaß und gehört irgendwie zum Hobby; ähnlich wie die Gerüchteküche.
Andernfalls müssten wir die Personalmeldungen zum Kader einfach achselzuckend zur Kenntnis nehmen.
Ich gehöre jedenfalls auch zu der Fraktion, die zu Hause mit Freude schon einmal die Reihen auf dem Papier zusammenbastelt.

Gleichzeitig habe ich mir inzwischen angewöhnt, muss mich aber auch ständig selbst daran erinnern, dass ein wirklich belastbares Fazit zur Leistungsstärke der Mannschaft und einzelner Spieler eigentlich erst rund um Weihnachten gezogen werden kann. In der jüngeren Vergangenheit hat das nicht nur die letzte Saison gezeigt, sondern beispielhaft auch die Saison 2023/2024 mit Dante Salituro: Nach den ersten zehn Spielen dachte man noch, er würde Torschützenkönig werden; leider kam dann nicht mehr allzu viel.

Zum Kader in dieser Saison ist natürlich anzumerken, dass erneut ein kompletter Philosophiewechsel im Vergleich zur „Joly Zeit“ stattfindet. Während letzte Saison der Fokus auf körperlicher Präsenz lag, scheint nun eher das Gegenteil der Fall zu sein. Ich bin wirklich gespannt, wie sich das entwickelt. Aus meiner Sicht hat die körperliche Präsenz in der vergangenen Saison durchaus dazu beigetragen, uns beispielsweise in den Derbys auf Augenhöhe zu bringen. Gegen Memmingen waren wir ohne Trinkberger, Roach, meist ohne Jerry und ohne Legacy (klein, aber kräftig) nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich unterlegen. Insofern habe ich hier ein paar Bedenken. Allerdings soll unsere Herangehensweise wohl ohnehin eine ganz andere sein.

Ein Nachteil dieses ständigen Kaderumbaus ist auf jeden Fall, dass es schwieriger wird, sogenannte „Local Player“ zu entwickeln. Da wir einen Sportdirektor haben, könnte man eigentlich erwarten, dass dieser die konzeptionelle Linie vorgibt und entsprechend der Trainer verpflichtet wird. Das scheint jedoch nicht der Fall zu sein. Stattdessen wirkt es so, als kämen zuerst der Trainer und dann die Spielidee.
Immerhin halte ich die Spielidee von Baindl in der Oberliga, eine Liga mit Spielern mit begrenzten individuellen Möglichkeiten, für erfolgversprechender als die frühere „Pressing-Idee“ von Joly.

Bei der Verpflichtung von Alec Zawatsky wird Baindl in der entsprechenden Pressemitteilung unter anderem wie folgt zitiert: „Alex ist ein schneller Spieler und bringt die Dynamik mit, die wir für schnelles Umschaltspiel brauchen.“ Sollten wir künftig tatsächlich etwas defensiver ausgerichtet sein und stärker auf schnelles Umschaltspiel setzen, halte ich das für sinnvoll. Gerade durch die permanent wechselnden Spielfeldgrößen erscheint es mir logisch, den Fokus zunächst auf die Defensive zu legen und dann über schnelles Umschalten (früher auch einfach „Kontern“) die sich bietenden Räume zu nutzen. Joly war die Defensive zwar auch immer sehr wichtig, allerdings wollte er weit vom eigenen Tor verteidigen und früh Druck aufbauen. Das ist aus meiner Sicht etwas anspruchsvoller und zudem ist es dann schwieriger gegen tief stehende Gegner, die mit Mann und Maus verteidigen ein Tor zu schießen. Die Räume sind einfach enger. Und diese besagten Räume öffnen wir möglicherweise, wenn wir selbst tiefer (defensiver) positioniert sind. Wie hier im Forum bereits treffend formuliert wurde: „Offense wins games, defense wins championships.“

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich freue mich auf die kommende Saison, verfolge täglich gespannt die Diskussionen im Forum und bin neugierig auf das letzte Puzzlestück in unserem Kader.
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(Vor 1 Stunde)Flipper schrieb: Dieses Vorab Philosophieren macht ja schon Spaß und gehört irgendwie zum Hobby; ähnlich wie die Gerüchteküche.
Andernfalls müssten wir die Personalmeldungen zum Kader einfach achselzuckend zur Kenntnis nehmen.
Ich gehöre jedenfalls auch zu der Fraktion, die zu Hause mit Freude schon einmal die Reihen auf dem Papier zusammenbastelt.

Gleichzeitig habe ich mir inzwischen angewöhnt, muss mich aber auch ständig selbst daran erinnern, dass ein wirklich belastbares Fazit zur Leistungsstärke der Mannschaft und einzelner Spieler eigentlich erst rund um Weihnachten gezogen werden kann. In der jüngeren Vergangenheit hat das nicht nur die letzte Saison gezeigt, sondern beispielhaft auch die Saison 2023/2024 mit Dante Salituro: Nach den ersten zehn Spielen dachte man noch, er würde Torschützenkönig werden; leider kam dann nicht mehr allzu viel.

Zum Kader in dieser Saison ist natürlich anzumerken, dass erneut ein kompletter Philosophiewechsel im Vergleich zur „Joly Zeit“ stattfindet. Während letzte Saison der Fokus auf körperlicher Präsenz lag, scheint nun eher das Gegenteil der Fall zu sein. Ich bin wirklich gespannt, wie sich das entwickelt. Aus meiner Sicht hat die körperliche Präsenz in der vergangenen Saison durchaus dazu beigetragen, uns beispielsweise in den Derbys auf Augenhöhe zu bringen. Gegen Memmingen waren wir ohne Trinkberger, Roach, meist ohne Jerry und ohne Legacy (klein, aber kräftig) nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich unterlegen. Insofern habe ich hier ein paar Bedenken. Allerdings soll unsere Herangehensweise wohl ohnehin eine ganz andere sein.

Ein Nachteil dieses ständigen Kaderumbaus ist auf jeden Fall, dass es schwieriger wird, sogenannte „Local Player“ zu entwickeln. Da wir einen Sportdirektor haben, könnte man eigentlich erwarten, dass dieser die konzeptionelle Linie vorgibt und entsprechend der Trainer verpflichtet wird. Das scheint jedoch nicht der Fall zu sein. Stattdessen wirkt es so, als kämen zuerst der Trainer und dann die Spielidee.
Immerhin halte ich die Spielidee von Baindl in der Oberliga, eine Liga mit Spielern mit begrenzten individuellen Möglichkeiten, für erfolgversprechender als die frühere „Pressing-Idee“ von Joly.

Bei der Verpflichtung von Alec Zawatsky wird Baindl in der entsprechenden Pressemitteilung unter anderem wie folgt zitiert: „Alex ist ein schneller Spieler und bringt die Dynamik mit, die wir für schnelles Umschaltspiel brauchen.“ Sollten wir künftig tatsächlich etwas defensiver ausgerichtet sein und stärker auf schnelles Umschaltspiel setzen, halte ich das für sinnvoll. Gerade durch die permanent wechselnden Spielfeldgrößen erscheint es mir logisch, den Fokus zunächst auf die Defensive zu legen und dann über schnelles Umschalten (früher auch einfach „Kontern“) die sich bietenden Räume zu nutzen. Joly war die Defensive zwar auch immer sehr wichtig, allerdings wollte er weit vom eigenen Tor verteidigen und früh Druck aufbauen. Das ist aus meiner Sicht etwas anspruchsvoller und zudem ist es dann schwieriger gegen tief stehende Gegner, die mit Mann und Maus verteidigen ein Tor zu schießen. Die Räume sind einfach enger. Und diese besagten Räume öffnen wir möglicherweise, wenn wir selbst tiefer (defensiver) positioniert sind. Wie hier im Forum bereits treffend formuliert wurde: „Offense wins games, defense wins championships.“

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich freue mich auf die kommende Saison, verfolge täglich gespannt die Diskussionen im Forum und bin neugierig auf das letzte Puzzlestück in unserem Kader.

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