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28.05 Fanstammtisch „Zukunft Pferdeturm“
#31
(28.05.2026, 08:05)Boerje schrieb: Denkt bei der Anreise dran, dass die Veranstaltung auf dem Parkplatz am U-Turn stattfinden wird und deshalb dort keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Ansonsten bin ich frohen Mutes, dass sich Fanprojekt und Nordkurve Pferdeturm zusammengeschlossen haben und gemeinsam den Abend moderieren werden. Dazu ein namhaftes Teilnehmerfeld, mal schauen was dabei herumkommt.  Gefällt mir

Wie andrasch schon schrieb wurde es doch wieder verworfen es auf dem Parkplatz auszurichten!
Persönlicher Pleite Counter: Nun schon 4
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#32
Oh, das hab ich nicht mitbekommen. Sorry. Dann halt auf der Terrasse mit hoffentlich einer größeren Anzahl, als man es sonst so von den Stammtischen kennt.  Zwinkern
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#33
Ich hoffe sehr, dass sich die Verantwortlichen auf EINE Linie geeinigt haben. Wenn "wir Fans" heute abend mit unseren Vorstellungen ähnlich auseinanderliegen wie hier im Forum, ergibt sich für die Politiker ein Bild von einer inhomogenen, zerstrittenen Masse, bei der völlig unklar ist, wie man da gewinnen kann. Dann werden wir - und damit das Stadion - zur heißen Kartoffel. Das KANN nicht unser Interesse sein.
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#34
Leider kann ich heute Abend sehr wahrscheinlich nicht dabei sein. Daher möchte ich meine Gedanken auf diesem Weg noch mal mit in die Diskussion einbringen.

Vorab:

Für mich spricht nach wie vor alles für eine grundlegende Sanierung und Erweiterung unseres Eisstadions, denn - wie ich schon einmal schrieb: Bei einem Stadion-Neubau würden wir aus meiner Sicht den entscheidenden Faktor verlieren, weshalb wir einen so hohen Zuschauerschnitt haben.

Dazu zitiere ich zunächst noch einmal den HAZ-Artikel von Stephan Hartung aus dem März:

„Kalt. Dreckig. Laut.“ Das hat Charme und passt einfach zu traditionellem Eishockey und leidenschaftlichen Fans – als Gegenpol zum sterilen Eventsport.

Ich bin mir sicher, dass sich mit einer Sanierung vieler Bereiche samt einer Erweiterung um eine zweite Eisfläche am Pferdeturm auch alle Fans anfreunden könnten, während viele von uns einen Neubau an einem anderen Standort eher ablehnen.

Nun ausführlichere Gedanken zum Grundsätzlichen (und hier wiederhole ich auch gern wesentliche Argumente einiger vorheriger Posts):

Die Diskussion über die Zukunft des Pferdeturms ist wichtig, denn sie entscheidet auch über die Zukunft des Eissportstandorts Hannover. Und ohne politische Unterstützung wird eine nachhaltige Lösung kaum möglich sein – es sei denn, es findet sich ein finanzstarker Investor, der jedoch wiederum erhebliche Abhängigkeiten schaffen könnte. Umso wichtiger ist es deshalb, eine wirtschaftlich, energetisch, ökologisch und emotional tragfähige Lösung zu finden. Und genau deshalb spricht vieles für eine grundlegende Sanierung und behutsame Erweiterung des bestehenden Eisstadions am Pferdeturm statt für den Neubau einer großen Multifunktionsarena an einem anderen Standort.

Ein kompletter Neubau einer Arena mit einem Fassungsvermögen von rund 6000 Zuschauerinnen und Zuschauern wäre wirtschaftlich kaum zu rechtfertigen. Die Kosten dürften sich nach meiner vorsichtigen Einschätzung mindestens auf 50 Millionen Euro belaufen, wahrscheinlich sogar deutlich darüber. Gleichzeitig ist fraglich, ob sich eine solche Arena langfristig überhaupt wirtschaftlich betreiben ließe. Vielmehr wäre zu befürchten, dass sie für die Stadt Hannover über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg ein dauerhaftes Zuschussgeschäft darstellen würde – ähnlich wie bereits das bestehende Eisstadion, allerdings auf einem deutlich höheren finanziellen Niveau.

Auch energetisch und ökologisch überzeugt ein kompletter Neubau nicht. Zwar geht im jetzigen halboffenen Stadion Energie verloren, doch ließe sich dieser Verlust durch eine umfassende Modernisierung erheblich reduzieren. Bereits heute wird die Eisaufbereitung mit Ökostrom betrieben, wodurch die direkten CO₂-Emissionen schon jetzt erheblich reduziert werden. Ein Neubau einer Multifunktionsarena würde dagegen enorme Mengen an Beton und Stahl erfordern. Gerade die Herstellung dieser Materialien verursacht in der Regel erhebliche CO₂-Emissionen. Schon bevor dort das erste Mal Eis aufbereitet würde, hätte eine solche Arena folglich bereits einen enorm negativen ökologischen Fußabdruck.

Demgegenüber erscheint eine grundlegende Sanierung des bestehenden Stadions mit gezielten Erweiterungen wesentlich sinnvoller. So könnten die Südtribüne und die bisherige Stadiongaststätte einem modernen Neubautrakt weichen. Dort könnten zeitgemäße Gastronomieangebote, Aufenthaltsbereiche, VIP-Logen mit Catering, moderne Sanitäranlagen, neue Umkleiden und Fitnessbereiche sowie die Geschäftsstelle von Verein und GmbH untergebracht werden. Auf der Westseite könnten zusätzliche moderne Umkleidebereiche für Heim- und Gästeteams sowie für die Schiedsrichter entstehen, verbunden mit einer zweiten Eis- beziehungsweise Trainingsfläche und ergänzenden Parkmöglichkeiten oder einem Parkhaus.

Gleichzeitig könnten die prägenden Bereiche des Stadions – die West- und Osttribüne, die Nordkurve sowie die charakteristische Dachkonstruktion – behutsam saniert und modernisiert werden, ohne den besonderen Charakter des traditionsreichen Eisstadions zu zerstören. Genau dieser Charakter macht den Pferdeturm für viele Fans so einzigartig. Das Stadion ist eben keine sterile Multifunktionsarena, sondern ein Ort mit Geschichte, Atmosphäre und Identität. Das halboffene Konzept, das markante gewölbte Dach, die Ecken und Kanten sowie der besondere Retro-Charme sorgen für ein Stadionerlebnis, das moderne Zweckbauten oft nicht bieten können.

Viele neue Arenen wirken außen wie innen austauschbar und seelenlos – eher wie große Lagerhallen oder Kühltruhen und nicht wie emotionale Sportstätten. Gerade deshalb ist fraglich, ob eine neue Multifunktionsarena tatsächlich dieselbe Begeisterung und denselben Zuspruch erzeugen könnte wie der Pferdeturm. Der aktuelle Zuschauerschnitt von rund 3500 Fans resultiert aus meiner Sicht eben auch maßgeblich aus dieser besonderen Atmosphäre unseres Eisstadions, die schon beim ersten Betreten Tradition und Emotionalität ausstrahlt.

Fazit:

Eine Sanierung mit gezielten Erweiterungen würde nicht nur deutlich kostengünstiger und ressourcenschonender ausfallen als ein kompletter Neubau, sondern auch die Identität des Eishockeystandorts Hannover bewahren. Sie würde moderne Anforderungen mit Tradition verbinden und Fans, Verein und Stadt gleichermaßen mitnehmen.

Sollte ein Neubau irgendwann dennoch unvermeidbar werden, müsste sich eine neue Arena zumindest architektonisch und atmosphärisch klar am bisherigen Stadion orientieren. Doch solange eine tragfähige Sanierung möglich ist, spricht aus wirtschaftlicher, ökologischer, energetischer und emotionaler Sicht nahezu alles für den Erhalt und die behutsame Weiterentwicklung des Eisstadions am Pferdeturm.
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#35
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Das klingt schlüssig und hat einen gewissen Charme, ähnliche Gedankengänge hatte ich auch bereits. Aber lassen wir doch erst einmal die Protagonisten des heutigen Abends zu Wort kommen, bevor wir hier unsere "Wünsche" alle niederschreiben. Ich vermute mal, die Tatsache, dass Fanprojekt und Nordkurve gemeinsam durch den Abend führen werden hat auch damit zu tun, dass da im Hintergrund schon einiges recherchiert/aufbereitet/vorbereitet wurde. Meine Erwartungen sind jedenfalls hoch.

Und natürlich wird sich irgendwann die Frage stellen, was uns (Fans) wichtig sein wird. Aber dazu gehört auch ein grob gesteckter Rahmen, in dem man sich bewegen muss. Und dazu erhoffe ich mir zumindest ansatzweise Antworten am heutigen Abend, was nötig ist, was möglich ist, was es kosten könnte und wer da wie großes Interesse zeigt. Schließlich ist die Politik ja auch vertreten. Und da gab es kürzlich erst eine "kalter Schulter" zum Antrag der SPD-Fraktion. Heute sind mehrere Fraktionen da. Und mal sehen, wie dieser o.g. "Rahmen" definiert werden kann.
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#36
Äh, warum wird bei Neubau immer von MuFu geredet? Ein Neubau könnte doch auch eine reine Eissporthalle sein.
Mit Spielen der 1. , 2. und Frauen (+ DNL 2 vielleicht mal), sowie Eistanzen und öfftl. Lauf durchgehend belegt, da braucht man keine anderen Funktionen.
Wichitg ist vor allem ne 2. Trainingsfläche, besser noch ne 3. ->Eiszeit ist das wichtigste.
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#37
... weil man mit einer MuFu mit viel Geduld und Spucke (gutem Management!) vielleicht ne schwarze Null rausbekommst. Das wird mit ner reinen Eissporthalle (die ich auch bevorzugen würde, aber hey, Wunschkonzert) sportlich.
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#38
https://www.zukunft-pferdeturm.de/
"I´ve been in All-Star Games,Canada Cups,a Game 7 of a Stanley Cup final. I always find a way to get through the game. I just told everybody to just enjoy the game. Have fun." (Wayne Gretzky, New York, Madison Square Garden, April 18,1999)
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#39
Ein großes Dankeschön an die Organisation des heutigen Fan-Stammtischs! Für mich war es das erste Mal und ich bin beeindruckt: Ist der Andrang immer so groß?

Positiv ist mir aufgefallen, wie ernsthaft und engagiert viele die Gelegenheit zum Austausch genutzt haben. Weniger glücklich war der Auftritt des CDU-Vertreters, der für mein Empfinden die nötige Ernsthaftigkeit vermissen ließ. Weiß jemand, wer das war, oder kann das Verhalten einordnen?

Bezüglich Belit Onay: Habe ich das richtig mitbekommen, dass er sich nicht konkret auf erste Ergebnisse im September festlegen wollte? Wirkliche Neuigkeiten gab es darüber hinaus ja leider kaum.
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#40
(28.05.2026, 22:09)baeckerman83 schrieb: Ein großes Dankeschön an die Organisation des heutigen Fan-Stammtischs! Für mich war es das erste Mal und ich bin beeindruckt: Ist der Andrang immer so groß?

Positiv ist mir aufgefallen, wie ernsthaft und engagiert viele die Gelegenheit zum Austausch genutzt haben. Weniger glücklich war der Auftritt des CDU-Vertreters, der für mein Empfinden die nötige Ernsthaftigkeit vermissen ließ. Weiß jemand, wer das war, oder kann das Verhalten einordnen?

Bezüglich Belit Onay: Habe ich das richtig mitbekommen, dass er sich nicht konkret auf erste Ergebnisse im September festlegen wollte? Wirkliche Neuigkeiten gab es darüber hinaus ja leider kaum.

Der heißt Karst und ist OB-Kandidat. Und Onay wollte sich nicht festsetzen lassen. Musste aber einknicken und zusagen vor der Wahl an selber Stelle Ergebnisse zu präsentieren. Auch hat er versprochen, daß die Fans in einem Beirat dabei sind. Besonders gefallen hat mir die Ortsbürgermeisterin von Kleefeld Belgin Zaman. Eine beeindruckende Frau, die sich sehr stark für die Indians und den Standort Kleefeld eingesetzt hat und Herrn Onay in die Pflicht genommen hat jetzt endlich und sofort zu handeln.
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